Was ist TIR® Training

TIR® Training ist ein Methodenkoffer zum Aufbau und zur Stärkung von Resilienz. 
Als tiergestützter Interventionsansatz konzipiert, ist die  Arbeit aber auch ohne Tier (Hund) möglich. Studien zur Tiergestützten Intervention (TI) zeigen allerdings vielfache Einflussnahme auf den Wirkebenen (biologisch,  psychisch, sozial), weshalb der Einsatz mit Hund in Betracht gezogen werden sollte (vgl. Julius et al. 2014).

Zielgruppe

TIR® Training eignet sich sowohl für die Stress-Prävention allgemein, als auch für die vielfältigsten Störungsbilder in der Therapie, da über die Emotionsregulation eine unmittelbare Einwirkung auf Gefühle und Denken erreicht werden kann.

 Ziele

 Fördert

  • Emotionsregulation (z.B. Angst, Aggression, Trauer)
  • Konzentration
  • Lernfähigkeit
  • Selbstbewusstsein
  • Stressresistenz
 Reduziert

  • Ängste/Unruhe/Nervosität
  • Hyperaktivität
  • Über- und Unterforderung
  • Schmerz

Vorgehensweise

In individuellen Trainingseinheiten (Einzel- oder Gruppensitzungen möglich) werden die persönliche emotionale Landschaft und die damit zusammenhängenden Stressoren erarbeitet. Diese stellen die Basis für das weitere Vorgehen mit der HeartMath® Methode dar.

Nach erfolgten Nullmessungen zur Total Power (TP-Wert in ms2/Hz gibt die im gemessenen Zeitraum produzierte Energie über das gesamte Frequenzband des autonomen Nervensystems), welche erneut nach dem Training, frühestens nach 4 Monaten gemessen wird, erfolgt eine kurze Einführung in biologischen Zusammenhänge zum Verständnis, was mit uns beim Training genau geschieht.

Dann beginnt das Trainieren der einzelnen HeartMath® Techniken wie die Herz-fokussierte Atmung und die Visualisierung zur Generierung und zum Abruf von positiven Emotionen. Sind die ersten Trainingseinheiten erfolgt und sind die ersten Effekte der Techniken in Messungen sichtbar (was erfahrungsgemäß nach sehr wenigen Sitzungen der Fall ist), beginnt parallel zum weiteren Training der HeartMath® Tools die konkrete Situationsbearbeitung/ -Umbewertung.

Weitere unterstützende Techniken zum Umgang mit Stress und den dazugehörigen negativen Emotionen (Emotionsregulation) werden aus der Tellington Methode gewonnen. Diese zielen insbesondere auf die Selbstwahrnehmung (Propriozeption) und deren positive Auswirkungen auf den Körper (Abbau von Stresshormonen, wie Cortisol).

Die Tellington TTouches® werden individuell ausgewählt und angewendet und können aus meiner Erfahrung stark zu einer verbesserten HRV im Training beitragen.